Das Lead-Management-Symposium verbucht weiteren Erfolg |
| Angenehme Location, spannende Referate, zufriedene Gäste – so lässt sich das von rbc Solutions AG und Nemuk AG organisierte 4. Lead-Management-Symposium zum Thema «Das Marketing-Cockpit erfolgreicher Unternehmen: Data Intelligence in der Praxis» umschreiben. Der stimmige Event lockte am 31. Oktober 2007 rund 280 Marketingfachleute ins Zürcher Lake Side. Sie kamen, um sich neue Impulse für einen intelligenten Umgang mit Daten zu holen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Nach dem Begrüssungsapéro eröffnete Urs Beer, Präsident des Swiss Chapter der International Advertising Association IAA, das Symposium und begrüsste die rund 280 Gäste. Die Vorteile der Datenanalyse und datengestützten Marketingmassnahmen brachte Tobie Witzig, CEO der Gastgeberin rbc am Beispiel des fiktiven Getränkeherstellers Aqua Polar zügig auf den Punkt: Aufgrund der Analyse der Kundendaten und des Warenkorbs konnte das Unternehmen seinen Kunden gezielte Up- und Cross-Selling-Angebote unterbreiten und potenzielle Neukunden ermitteln. Daniel P. Huber, Head of Business Development bei rbc alias Geschäftsführer des Biowein-Produzenten «Lucky Grapes», hatte ein dringendes Problem zu lösen: Die Umsätze der Bestandeskunden waren eingebrochen und auch Neukunden waren kaum welche in Sicht. Hilfe fand er bei Dr. Christiane Okonek, Head of Data Intelligence Center bei der rbc. Anhand des Rollenspiels «Lucky Grapes» zeigte sie exemplarisch auf, wie sich durch detaillierte Analysen die Ausschöpfung rentabler Kunden erhöhen und das verbleibende Marktpotenzial erschliessen lässt. In einem im Marketingumfeld doch recht exotischen, aber nicht minder spannenden Exkurs in die Robotik erklärte Prof. Dr. Rolf Pfeifer von der Universität Zürich, wie «gute» Daten erzeugt werden. Die Gäste erfuhren, dass es eines aktiven Interagierens mit der Umwelt bedarf, um gute, d.h. gewünschte Daten zu erzeugen. «Embodiment» nennt sich dieses Zusammenspiel von Gehirn, Körper und Umwelt. Dr. Lukas Morscher von Lenz & Staehelin in Zürich beleuchtete die rechtliche Seite des Themas. Vertrauen, Transparenz und ersichtlicher Mehrwert seien entscheidend im Umgang mit Daten. Um Unternehmen heute auf Kurs zu halten, ist es laut Prof. Dr. Torsten Tomczak unerlässlich, mit Kennzahlen zu arbeiten und diese in einem Cockpit zusammenzuführen. Ein Marketing-Cockpit berge aber auch die Gefahr, sich festzuschreiben. Die Chance liege in der Frühwarnung, der Hauptnutzen in der Entscheidungsunterstützung, so Tomczak. Er rät, die vier Wertgeneratoren «aktuelle Kunden», «zukünftige Kunden», «bestehende Leistungen» und «neue Leistungen» ins Zentrum des Cockpits zu stellen und sie mit den Unternehmenszielen zu vernetzen. Schlussrunde und angeregtes Networking Bevor sich die Gäste bei köstlichen Häppchen und erfrischenden Getränken angeregtem Networking widmen konnten, lud Urs Beer die Referenten zur Paneldiskussion ein. Neu hinzu stiess Qris Riner von der Co-Gastgeberin Nemuk AG. Trotz Zahlen und Daten Intuition und Kreativität zuzulassen, darin liegt laut Prof. Dr. Torsten Tomczak die Schwierigkeit: «Wer Autopiloten ans Steuer setzt, ist nicht offen für Innovation». |
Ausgewählte Videos der Veranstaltung
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Das Marketing-Cockpit – wie Marketing Manager ihre Unternehmen auf Kurs halten Generieren und verstehen von Daten am Beispiel der Robotik |
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